Ein Bibliothekar, der liest, ist verloren

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Ein Gespräch

Die Redakteure der Zeitschrift Avenue – Das Magazin für Wissenskultur Corinna Virchow und Mario Kaiser haben mich in Freiburg/Br. zu einem Gespräch getroffen. Avenue ist eine unabhängige populärwissenschaftliche Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie erscheint etwa „2,5 mal im Jahr“ in Basel und ist immer einem bestimmten Thema gewidmet. Das Heft Nr. 7 hat den Titel „Magie und Politik des Sammelns“. Hier einige Auszüge aus dem auf S. 126 bis 130 abgedruckten Gespräch.

Titelblatt von Goethes Text, der in Antiqua (und nicht in Frakturschrift, wie damals in Deutschland üblich) erschien. (Neopren Wathose Größe 46 47 Cormoran mit Profilsohle | Deutschland München : Münchener Digitalisierungszentrum/Bayerische Staatsbibliothek)
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Kommt die umfassende digitale Weltbibliothek? (1)

In meinem Blog der letzten Woche habe ich auf den interessanten Aufsatz von Thomas Stäcker: „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ aufmerksam gemacht. Im Kommentar hatte ich die bei Stäcker im Raum stehende Vorstellung von einer digitalen Weltbibliothek, die alles enthält und alles bewahrt und aus der sich jeder seinen Teil herausschneiden kann, für eine Illusion erklärt und gesagt: „Die totale Ubiquität scheint mir auch gar nicht wünschenswert zu sein, denn die relevante Auswahl kann Forschung viel besser stimulieren als das totale Sammelsurium.“

Daraufhin meldet sich Stäcker jetzt mit folgendem Statement:

Étienne-Louis Boullée , Deuxieme projet pour la Bibliothèque du Roi (1785) – Wikimedia
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Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!

Wenn alle Publikationen digital und im Open Access-Modus frei verfügbar sind, welche Aufgaben haben dann noch Bibliotheken? Müssen sie weiter Sammlungen anlegen und möglichst nach Alleinstellungsmerkmalen suchen, um ihre Existenz zu rechtfertigen?

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Das Fräulein-Problem

Neue koreanische Faust-Übersetzung erschienen

„Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, / Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?“ – der Satz aus Goethes Faust sollte, möchte man meinen, bei seiner Übersetzung ins Koreanische keine besonderen Schwierigkeiten aufwerfen. Und doch hat er Young-Ae Chon bei ihrer Faust-Übersetzung fast zur Verzweiflung gebracht. Denn es gibt im Koreanischen kein Äquivalent für „Fräulein“.

Die Übersetzerin Young-Ae Chon mit ihrer neuen zweibändigen Faust-Ausgabe (Foto: Jutta Lindenborn, CC BY-SA )
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Seemann geht

Der Präsident der Klassik Stiftung Weimar lauscht seinem Schwanengesang

Mit einem heiteren Festakt wurde Hellmut Seemann am 28. Juni in den Ruhestand verabschiedet. Damit geht nach 18 Jahren Amtszeit eine Ära zuende, die durch schwarze Nächte, glanzvolle Museumseröffnungen und unvergessliche Feste geprägt ist. Zum 1. August 2019 tritt Ulrike Lorenz, ehemalige Direktorin der Kunsthalle Mannheim, die Nachfolge von Hellmut Seemann als Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar an.

Bei seiner Abschiedsrede in der Weimarhalle brachte Hellmut Seemann ein Holzpferd mit auf die Bühne, auf dem sitzend er dem Schwanengesang von Franz Schubert lauschte – für diesen Anlass neu instrumentiert von George Alexander Albrecht, gesungen von Thomas Stimmel und gespielt von der Staatskappelle Weimar (Foto: Michael Knoche)
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Wulf Kirsten in Klipphausen

Die Erde bei Meißen, so heißt der 1986 erschienene Gedichtband, in dem Wulf Kirs­ten der Landschaft seines Geburtsorts Klipp­hau­sen in Sachsen ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Anlässlich seines 85. Geburtstags am 21. Juni hat sich die Gemeinde Klipphausen bei ihrem Ehrenbürger revanchiert: Wulf Kirsten wurde mit einem lite­ra­ri­schen Wan­der­weg geehrt. Der Autor war aus Weimar angereist und hat ihn eigenen Fußes begangen.

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Die Idee der Singularität der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Als Erhart Kästner 1950 das Amt des Direktors der Herzog August Bibliothek antrat, formulierte er mit der Eloquenz eines Schriftstellers von Rang, der er auch war, ein neues Selbstverständnis der Bibliothek. Dieses Selbstverständnis kam ohne die übliche Bezugnahme auf die „Benutzer“ aus, sondern verließ sich ganz auf die Qualität des eigenen Bestandes. Kein Wunder, dass er mit seiner Auffassung im deutschen Bibliothekswesen Kopfschütteln auslöste:

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Aufräumarbeiten am Brasilianischen Nationalmuseum

Das Brasilianische Nationalmuseum in Rio de Janeiro, das größte Naturkunde-Museum Südamerikas und eines der ältesten in der Welt, ist am 2. September 2018 in Flammen aufgegangen, und zwar genau am 14. Jahrestag des Brandes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Vgl. dazu meinen Blog vom 24.9.2018). Betroffen sind nicht nur das historische Gebäude, der ehemalige Palast des portugiesischen Königs, sondern auch rund 20 Mio. Museumsstücke, von denen man heute noch nicht genau weiß, wie viele davon das Unglück überstanden haben. Immerhin wurde am 14. Mai 2019 die rund 2.350 Jahre alte Statue des Gottes Bés wiedergefunden, ein Hauptobjekt der ägyptologischen Sammlung.

Alle Fotos: Stefan Buchwald (Februar 2019)
Artikelzustand:
Neu: Neuer, unbenutzter und unbeschädigter Artikel in nicht geöffneter Originalverpackung (soweit eine ... Mehr zum Thema Zustand
Herstellernummer: nicht zutreffend
Marke: Sufix EAN: nicht zutreffend

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Brauchen Mathematiker noch Bibliotheken?

Gespräch mit Professor Dr. Achim Ilchmann, Technische Universität Ilmenau, Institut für Mathematik (Teil 3: Die Konzernverlage)

Knoche: Wie groß ist die Bedeutung des Impact Factors in der Mathematik?

Ilchmann: Es gibt für die verschiedensten Dinge Impact Factors. Jede Zeitschrift hat einen solchen, doch hängt die Größe eines solchen Faktors von dem Gebiet ab. Nature ist nicht vergleichbar mit einer mathematischen Zeitschrift. Evaluiert man ein Department oder eine Person, so spielt der Impact Factor der betreffenden Zeitschriften eine Rolle, aber keine so gewichtige. Dann gibt es beispielsweise bei Google Scholar einen Impact Factor für die Anzahl der Zitate. Diese Anzahl ist schon ein Indikator für den „Marktwert“ einzelner Wissenschaftler. Es ist belanglos, ob jemand 3000 oder 3500mal zitiert wurde, aber ob er 3000 oder 10000mal zitiert wurde, ist ein Unterschied. Wenn man auf meinem Spezialgebiet eine Arbeit publiziert, die 300mal zitiert wird, ist das viel.

Einer der großen Mathematiker mit seinem Werk im Springer-Verlag

Knoche: Haben die Zeitschriften der internationalen Konzernverlage eigentlich stets die Nase vorn beim Impact Factor?

Ilchmann: Ich zähle mal die wichtigsten Zeitschriften auf meinem Gebiet auf: Das sind Automatica (Elsevier), SIAM Journal on Control and Optimization (Society for Industrial and Applied Mathematics), IEEE Transactions on Automatic Control (Institute of Electrical and Electronics Engineers), Mathematics of Control, Signals, and Systems (Springer), Systems & Control Letters (Elsevier). Als Wissenschaftler möchte man vor allem dort publizieren, egal welchem Verlag sie gehören. Jungen Leuten würde ich nicht davon abraten, es zu versuchen. Die kommerziellen Verlage haben – sofern die betreffenden Zeitschriften Renommee haben – also eine sehr starke Stellung, auch wenn sie in ihrem Portfolio viele schwache Zeitschriften im Schlepptau haben.

Knoche: Was sagt die Universität dazu, wenn Sie Publikationsmittel (APC) für eine Elsevier-Zeitschrift beantragen?

Ilchmann: Seit es mit Open Access losging, musste die Universität darum werben, dass die Wissenschaftler die von der Universität bereitgestellten Publikationsmittel abriefen. Die Universität stellt etwa 20.000 € pro Jahr für Open-Access-Artikel (600,- bis 3000,-) zur Verfügung.

Knoche: Die Anregung, einen Artikel bei Elsevier im Open Access-Modus zu publizieren, kommt also eher von der Universität oder der Universitätsbibliothek als von einzelnen Wissenschaftlern.

Ilchmann: Richtig. Der Wissenschaftler fragt sich: Warum soll ich noch Geld auf den Tisch legen, wenn mein Beitrag auch so veröffentlicht wird?

Knoche: Sie sind selber als Herausgeber einer Reihe bei Springer, Associate Editor einer Springer-Zeitschrift und waren über viele Jahre Associate Editor eine Elsevier-Zeitschrift. Was ist daran reizvoll?

Ilchmann: Man bekommt interessante Artikel zu Gesicht, auf die man sonst erst zwei Jahre später aufmerksam würde. Man kann auch Publikationen durchsetzen, die sonst vielleicht Schwierigkeiten gehabt hätten. Eine Editor-Tätigkeit sieht natürlich auch in den Bewerbungsunterlagen gut aus, wenn man noch jung ist und damit was anfangen kann. Das ist für die jungen Kollegen wichtig. Andererseits ist es ärgerlich, dass wir für die kommerziellen Verlage umsonst arbeiten. Ich gebe z.B. eine Reihe beim Springer Verlag heraus und habe dafür eine hervorragende Monographie angeboten bekommen. Das Manuskript habe ich an zwei Spezialisten zur Begutachtung gegeben und gleichzeitig bei Springer angefragt, was wir den Gutachtern für ihre Mühe anbieten können? Die Antwort war: Als Anerkennung dürfen sie Bücher im Wert von 300 € bei uns bestellen – peinlich. Die Herausgebertätigkeit insbesondere bei Elsevier ist für mich ein Gewissenskonflikt.

Knoche: Geschäftsprinzip ist, dass die Wissenschaftler sich ohne Bezahlung engagieren.

Ilchmann: Ja. Erschwerend kommt dazu, dass es nicht immer ein Vergnügen ist: Im Verlagsalltag wird man ständig mit neuen Ansprechpartnern konfrontiert, z.B. im Fall von Springer mit Sitz in Indien. Die Mitarbeiter dieser Subunternehmen haben nicht mehr die gleiche Kompetenz wie die Verlagsmitarbeiter in Heidelberg, mit denen wir noch vor fünf Jahren zu tun hatten. Der letzte Band unserer Reihe hat sich z.B. um ein ganzes Jahr verzögert, weil es ein ständiges Hin und Her per E-Mail mit langen Zwischenpausen gab. Bei Springer merkt man deutlich, dass die Qualität nachlässt.

Knoche: Wenn die Qualität nicht mehr stimmt, haben es die Konzernverlage schwer zu begründen, warum sie noch eine Rolle spielen sollen.

Ilchmann: Es gibt eigentlich kein Argument mehr dafür. Früher wurden die eingereichten Manuskripte noch vom Verlag gesetzt. In der Mathematik arbeitet man mit dem Textverarbeitungssystem LaTeX, und in dieser Form reicht man seinen Text beim Verlag ein. Damit entfällt die Leistung des Verlags. Die erbringen jetzt die Autoren. M.a.W.: Die Wissenschaftler schreiben (inhaltlich) die Arbeiten (Zeitschriftenartikel oder Bücher), sie begutachten die Arbeiten, sie sorgen (technisch) für den Satz. Wozu noch einen Verlag bemühen?

Knoche: Die Herausgeber des Wissenschaftsjournals Lingua haben 2015 wegen der hohen Bezugspreise von Elsevier verlangt, die Zeitschrift als Open-Access-Zeitschrift mit niedrigen Artikelgebühren weiterzuführen. Nach Ablehnung ihrer Forderung sind sie geschlossen zurückgetreten und haben die neue Zeitschrift Glossa gegründet – auf der gemeinnützigen Plattform Open Library of Humanities, die durch Mitgliedsbeiträge von 220 Bibliotheken finanziert wird. Jetzt gibt es zwei linguistische Zeitschriften mit ähnlichem Fokus. Vielleicht geht es nur so, mit „Journal Flipping“.

Ilchmann: Toll, mein Ziel wären Zeitschriften, die von Wissenschaftlern geführt werden, wie beispielsweise das Electronic Journal of Combinatorics. Für das Funktionieren eines solchen Modells ist allerdings das Renommee ganz entscheidend. Dazu kommt, dass IT auch Geld kostet – wenn auch lange nicht so viel wie die Universitäten an die Verlage zahlen. Vielleicht kann man Unterstützung von Seiten der eigenen Universitätsbibliothek bekommen? Die Universitätsbibliothek Ilmenau z.B. betreibt seit 2006 einen respektablen Universitätsverlag.

Knoche: Ich glaube, dass die Universitätsbibliotheken sehr gute Beratungs- und Serviceangebote im Bereich des elektronischen Publizierens unterbreiten können. Es wäre gut, wenn sich Bündnisse zwischen Wissenschaftlern und Bibliotheken entwickelten, um das Publikationssystem wieder ins Lot zu bringen. Dafür braucht man auch die Fachgesellschaften und die Verlage, die nicht nur auf Gewinnmaximierung aus sind.

(Ende)

Persönliche Beratung durch Bibliotheken reicht nicht aus

(So funktionieren Predatory Journals, Teil 3)

Das Verhalten der deutschen Bibliotheken beim Thema Predatory Journals ist widersprüchlich: Sie zeigen in ihren Katalogen und zentralen Datenbanken – in falsch verstandener Neutralität oder aus Bequemlichkeit – die ganze Palette von Predatory Journals an. (Vgl. So funktionieren Predatory Journals, Teil 2). Andererseits setzen sie ganz auf die persönliche Beratung der Forscher ihrer Institution. Ist das die richtige Strategie?

Grafik der Plattform

Die persönliche Beratung ist hochaufwendig und nicht flächendeckend. In Deutschland gibt es 88 Universitäten und Hochschulen mit Promotionsrecht: Jede Hochschulbibliothek prüft also jede für sich im Bedarfsfall und stillschweigend die Veröffentlichungsorgane ihrer Forscher. Wie funktioniert die Dokumentation der Erkenntnisse? Wie erfolgt der Austausch? Oder gibt es gar keinen? Wie werden Forscher informiert, die nicht an Hochschulen angebunden sind, sondern in stark praxisbezogenen oder industrienahen Fächern arbeiten und nur gelegentlich publizieren? Wollen die deutschen Bibliotheken auf diesem Feld ohne Kooperation auskommen?

Nichts gegen den Service, den die Hochschulbibliotheken im Bereich Open Science leisten. Aber ohne die Ergänzung der Beratung durch bessere Datenbanken bleibt die Leistung der Bibliotheken unvollkommen. Ein winziger erster Schritt besteht darin, dass die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) künftig die Information, ob eine in der EZB nachgewiesene Zeitschrift im Directory of Open Access Journals (DOAJ) enthalten ist, in den EZB-Datenbestand aufnehmen will (Protokoll des Beirats der EZB Herbst 2018). Damit werden im Sinne einer White List die seriösen OA-Zeitschriften hervorgehoben. Die Anreicherung der Datenbanken mit weiteren solchen Indikatoren bei gleichzeitiger Tilgung der unzweifelhaften Predatory Journals ist jedoch wünschenswert.

Trotzdem haben auch Black Lists ihre Funktion und sollten in deutschen Hochschulbibliotheken zugänglich sein. Sie werden durch die White Lists nicht überflüssig. In Cabell’s Blacklist z.B. enthält der Eintrag für das International Journal of Literature and Arts, auf das ich aufmerksam geworden bin, weil es mich als Herausgeber anzuwerben versucht hat (vgl. So funktionieren Predatory Journals, Teil 1), folgende transparent erhobene Informationen:

Publisher: Science Publishing Group (Science PG)
ISSN: 2331-0553
Launch date: 2013
Last verified: Feb 15, 2019
1. Integrity: The name of the journal references a country or demographic that does not relate to the content or origin of the journal.
2. Peer Review: The journal’s website does not have a clearly stated peer review policy.
3. Website: No way to contact the journal/only has web-form.
4. Publication Practices: The publisher displays prominent statements that promise rapid publication and/or unusually quick peer review (less than 4 weeks).
5. Access & Copyright: No policies for digital preservation.

Die Science Publishing Group (Science PG) ist mit insgesamt 281 Zeitschriften in Cabell’s Blacklist vertreten.

Sicher, es besteht immer die Gefahr, dass Black Lists auch seriöse neue, aber noch nicht bekannte Publikationsorgane indizieren. Die Ersteller von Black Lists müssen sich in der Publikationskultur eines Faches gut auskennen, weil je nach Fach verschiedene Qualitätskriterien von Relevanz sein können. Wollen die deutschen Bibliotheken keine gemeinsame Datenbasis für die Abwehr von Predatory Publishing aufbauen, dann könnten sie wenigstens in größerem Umfang auf die vorhandenen zurückgreifen.

Die UB Chemnitz ist bisher die einzige Bibliothek in Deutschland, die Cabell’s Blacklist abonniert hat (zu einem niedrigen vierstelligen Preis). Blacklists erlauben es Wissenschaftlern, sich im Bedarfsfall selber erste Informationen zu holen, ohne einen Bibliothekar konsultieren zu müssen, der nicht immer erreichbar ist oder sich auf dem betreffenden Gebiet schlecht auskennt. Blacklists sind darüber hinaus eine Hilfe, wenn Institutionen ihre Bibliographien von Artikeln in Predatory Journals bereinigen wollen.

Ceterum censeo: Bibliotheken funktionieren nur noch im System.